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Los geht's

Studienfahrt nach Linz

Logo http://stories-e.de/linz

Autor:
Matthias Jung

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Vier Tage reiste eine kleine Gruppe aus Hannover nach Linz in Oberösterreich, um Unternehmen zu besuchen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Gruppe war bunt gemischt: kirchliche Mitarbeitende, Gewerkschaftler*innen, ein Personalrat und eine Selbständige.

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Für den ersten Abend hatten wir einen ungewöhnlichen Start geplant: Einen Stadtrundgang mit Helmut Eder. Er zeigte uns Linz aus einer ganz anderen Perspektive.

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Helmut zeigt uns seine Stadt aus dem Blickwinkel von Menschen, die auf der Straße leben. Er erzählt von Begegnungen und Frustrationen. "Wie gehst du auf die Obdachlosen zu?" "Ich gehe hin, setze mich dazu und warte, bis sie mich ansprechen. Ich mache das aus einer Haltung von Aufmerksamkeit und Respekt, ohne jeden moralischen Zeigefinger."

Mehr zur Arbeit von Helmut:

 https://www.dioezese-linz.at/news/2017/06/28/obdachlosen-seelsorger-gott-ist-ja-schon-dort

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Am nächsten Vormittag besuchten wir das Stahlwerk VOEST Alpine, in dem Stahl für den europäischen und globalen Markt hergestellt wird.
Drei Stunden faszinierende Einblicke in die Produktion eines Grundbestandsteils ganz vieler Güter, mit denen wir Tag für Tag im Alltag zu tun haben.

https://www.voestalpine.com/stahlwelt

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Am Rand des Stahlwerkgeländes befindet sich der Treffpunkt mensch & arbeit der katholischen Betriebsseelsorge. Silvia Aichmayr und Thomas Hammerls erzählten von ihrer Arbeit und es entwickelten sich eine hochspannende Diskussion um Sinn und Zweck dieser sehr auf die Menschen ausgerichteten Arbeit.

Mehr zur Betriebsseelsorge findet sich auf der Website:

https://www.dioezese-linz.at/institution/8096

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Ich habe Silvia gebeten, kurz und knapp den Ansatz der Betriebsseelsorge zu beschreiben.

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"Welche sozialen, kulturellen und ökonomischen Aufgaben werden der Staat und die Stadt im 21. Jahrhundert wahrnehmen? Wie fügt sich die Zivilgesellschaft in das Konstrukt des Staates ein? Wie sieht die Arbeits- und Wirtschaftswelt der Zukunft aus? Wie kann man ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig Wohlstand produzieren?

Die Tabakfabrik Linz sucht nicht nur theoretische Antworten auf diese Frage, sondern bietet Raum für Experimente und die konkrete Umsetzung politischer, gesellschaftlicher und sozioökonomischer Zukunftsmodelle."

Aus der Selbstbeschreibung der Tabakfabrik, die gut auch unsere Eindrücke beschreibt. Mehr auf der Website:

https://tabakfabrik-linz.at/

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In der Vorbereitung hatten wir erfahren, dass es im Raum Linz mehrere Unternehmen gibt, die eine Gemeinwohlökonomie-Bilanz erstellen. Das wollten wir uns näher anschauen und sind daher zu XNET gegangen und wurden von Nikolaus Dürk, dem Geschäftsführer, empfangen. Es folgten mehrere Stunden intensiver Diskussion bis zum späteren Abend...

https://www.x-net.at/

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Warum Gemeinwohlkökonomie?
Das habe ich Nikolaus gefragt.
Hier ist seine Antwort zu hören.

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Am letzten Vormittag fahren wir mit der Bahn nach Steyr und besuchen die Ausstellung "Arbeit ist unsichtbar". Sie beschreibt die spannungsreiche Geschichte der Waffenfabrik von ihren Anfängen bis heute und reflektiert dabei zugleich die Entwicklung der Arbeit in den letzten beiden Jahrhunderten.

Hier gibt es mehr dazu:

http://museum-steyr.at/ausstellung-2/arbeit_ist_unsichtbar/

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So lautete die spontane Antwort eines Teilnehmers auf meine Frage nach einem Fazit. Weitere Stimmen:

"Eine Vielzahl kleiner sinnvoller Lernerlebnisse in guter Kombination mit anregenden Gesprächen."

"Nachhaltigkeit könnte das Leitmotiv der Wirtschaft 4.0 werden - diese Woche wirkt sicher nach."

"Besonders bewegt hat mich der Satz:  Sharing ist viel mehr als teilen, unser deutsches Wort ist hier ungenau. Sharing meint eigentlich: etwas gemeinsam nutzbar machen."

Mein persönliches Fazit  kann hier angehört werden:

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